Hausgottesdienste

Die Initiative der Hausgottesdienste ist wichtig, weil Gläubige wegen der Corona-Pandemie derzeit nicht mehr gemeinsam in öffentlichen Gottesdiensten beten können. Lediglich für das private Gebet bleiben die Kirchen in der Pfarreiengemeinschaft offen geöffnet.     

Die Texte orientieren sich am jeweiligen Tagesevangelium und geben Anregungen, das Wort Gottes zu betrachten. Sie werden laufend aktualisiert. Für die Sonn- und Werktage finden Sie Vorlagen unter dem Link www.bistum-augsburg.de/hausgottesdienste.

Hausgottesdienste, bei denen Familien miteinander das Wort Gottes hören und gemeinsam beten, gehören seit langem zur Tradition in der katholischen Kirche. Sie können in der Form eines Hausgebetes oder in der Tradition der Tagzeitenliturgie gefeiert werden. Schon seit den Anfängen der Kirche vereinen sich Christen zur Feier der Tagzeitenliturgie. Vor allem am Morgen und am Abend, den Angelpunkten des Tages, loben, danken und bitten sie Gott. Sie erfüllen damit den Auftrag Jesu Christi und der Kirche: „Lasst nicht nach im Beten; seid wachsam und dankbar!“ (Kol 4,2).

Neben dem Stundenbuch ist die Tagzeitenliturgie im Gotteslob unter den Nummern 613 bis 667 zu finden. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Tagzeitenliturgie kostenlos mit der App "Stundenbuch" auf das Smartphone zu laden. Sie wird vom Katholischen Pressebund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Liturgischen Institut herausgegeben. Auch auf der Seite www.katholisch.de ist das Stundenbuch abrufbar.

Gläubige, denen die Feier der Tagzeitenliturgie nicht vertraut ist, können stattdessen auf das Angelusgebet (Engel des Herrn“, Gotteslob 3/6) zurückgreifen. Die Kirche betet dieses am Morgen, Mittag und Abend. Der Engel des Herrn ist eine einfache Form, den Tag über betend innezuhalten.

07.04.2020
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