Maiandachten in der Pfarreiengemeinschaft

Maiandachten im Marienmonat - Geschichte und Bedeutung

Der Mai ist bald da - und damit auch die Maiandachten! Was ist das eigentlich, eine Maiandacht?

Als Maiandacht wird eine Andacht zu Ehren von Maria bezeichnet. Eine Andacht ist nichts anderes als ein Wortgottesdienst. Der Name Maiandacht stammt daher, dass diese Marienandachten typischerweise im Monat Mai stattfinden. Der Mai wird auch als Marienmonat bezeichnet. Für diese Andachten wird ein Marienbild oder eine Marienstatue besonders feierlich geschmückt.

Warum ist der Mai Marienmonat?

Der Monat Mai ist aus dem “Monat” Maius hervorgegangen. Maius war der dritte Monat römischen Kalender. Der Monat war dem römischen Gott des Frühlings und des Wachstums gewidmet - dieser römische Gott hieß Iupiter Maius. In früheren Zeiten galt der 1. Mai als offizieller Sommerauftakt. Soweit zum weltlichen Hintergrund.

Der Mai gilt angesichts der Blüte und des Frühlings traditionell als schönster Monat des Jahres. Maria wiederum gilt in der katholischen Tradition als “schönste aller Frauen”. In der katholischen Spiritualität gilt Maria als “Blüte der Erlösung”, “Frühling des Heils”. Im frühen Mittelalter wurde Maria oft inmitten von Blumen dargestellt. Blumen und Blüten sind Symbole für Maria in ihrer Gnadenfülle. Sie sollten auch das verloren gegangene Paradies versinnbildlichen.

In einem Marienlied wird Maria als “Rose ohne Dornen”, als “schönste Blume” bezeichnet. Schwertlilien, Anemonen und Nelken erinnern an die “schmerzhafte Mutter”, Maiglöckchen gelten als Beigabe Marias und stehen für das Heil der Welt.

17.05.2018
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