Familien

Herzliche Einladung

Familien sind in unserer Pfarreiengemeinschaft sehr willkommen. Die Familie ist ein unverzichtbares Fundament für die Gesellschaft und ein großer Schatz für die Eheleute während ihres ganzen Lebens. Die Gemeinschaft von Eltern und Kindern bietet eine einzigartige Schule beziehungsvollen Lebens. Schließlich wächst in der Familie auch der Glaube; die Familie ist, so sagt die Kirche, eine Kirche im Kleinen, eine „Hauskirche“, deren Strahlkraft andere in die Schönheit des Glaubens einladen soll.

Verschiedene Gruppen bieten in unserer Pfarreiengemeinschaft Anknüpfungspunkte für Familien und machen Angebote für klein und groß. Kleinkindergottesdienste – Familiengottesdienste – Taufvorbereitung – Erstkommunionvorbereitung – Familiengebetskreis – Ehejubiläen – …

 

FAMILIENGEBETSKREIS

Bei unseren Treffen wollen wir den Glauben miteinander teilen, in den Anliegen der Familien beten und uns so als christliche Familien gegenseitig bestärken. Nach der Einstimmung mit neuen geistlichen Liedern sollen unterschiedliche Gebetsformen Freude am Glauben erfahrbar machen und der Vertiefung der Gottesbeziehung dienen. Im Anschluss an das gemeinsame Gebet beschließen wir den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein … Herzliche Einladung an Interessierte zum „Reinschnuppern".

Donnerstag, 12.10.2017
Donnerstag, 09.11.2017
Donnerstag, 07.12.2017

jeweils 20.00 Uhr bei der Familie Hauguth, Römerhalde, Bellenberg

Genauere Infos bei Familie Hauguth unter 07306-310698.

 

Der Familientag 2016 war super!

Da waren die wunderbaren Menschen, die mit uns im Kernteam zusammengearbeitet haben, tolle Ideen einbrachten, sich auf viele Diskussionen einließen, ein hohes Engagement zeigten, mit uns gelacht, gebetet und um ein gutes Miteinander gerungen haben. Da war auch diese Gotteserfahrung, die sich im gemeinsamen Tun und Glauben einstellt. Oft haben wir gedacht: „Dieser Tag ist einfach ein paar Nummern zu groß für uns“. Aber zur richtigen Zeit kamen die richtigen Ideen, die Menschen, die uns weiterhalfen. Wir durften spüren: Gott ist da – wir sind seine „Werkzeuge“. Ein kleines Beispiel: Uns fehlten in der Woche vorher noch viele Kuchen und wir hatten schon Sorge. Dann kam ein Anruf: Der Gebetskreis backt für den Familientag 13 Kuchen.  Danke, guter Gott! Danke allen Kuchenspendern!

So gab es schöne Erfahrungen des Getragen-Seins und des Begleitet-Werdens durch das Gebet vieler Menschen. Eine Frau sagte während des Familientages: Hier ist so eine schöne und frohe Atmosphäre. Das haben wir auch empfunden und es war uns klar, dass wir diesen guten Geist nicht einfach selber machen, sondern uns nur schenken lassen können.

Da war die gute Teilnahme am Familientag. Ein paar Tage später traf ich beim Einkaufen jemanden, der beim Familientag einen Kuchen abgegeben hat und meinte, er hätte nicht gedacht, dass bei schönem Wetter und dann noch an einem Samstag überhaupt jemand kommt. Die Bitte des Kernteams war: Gott, schenke uns mindestens 150 Teilnehmer. Mit ca. 300 kleinen und großen Gästen wurde unsere Erwartung übertroffen. Gefreut haben uns natürlich auch die positiven Rückmeldungen. Wir erhielten am Sonntagmorgen folgenden Gruß: „Liebe Magdalena, Dir und Deinem Orga-Team ein dickes Lob und Anerkennung für diesen gelungenen Tag. Als Mama sag' ich vielen herzlichen Dank, was Ihr da auf die Beine gestellt habt ... der Wahnsinn. Die Kinder und ich hatten einen schönen und erlebnisreichen Tag, danke. Noch bevor wir am Auto waren, haben die Jungs gefragt, wann der nächste Familientag ist.“

Als Kirche ist es uns wichtig, den Familien einen Raum zu bieten, in dem sie sich angenommen fühlen und für ihren Familienalltag christliche Orientierung und Hilfe bekommen. Beim Familientag ging es daher auch um Fragen, die in unserer Gesellschaft noch nicht ausreichend beantwortet werden. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt oft eine kaum zu bewältigende Aufgabe. So wurde die Frage nach „Qualitätszeiten“ gestellt, die der Familie Raum zum Atmen geben. Wie auch der Qualität von Beziehungen, die zu einer verlässlichen Bindung zwischen Eltern und Kindern führen und eine emotionale Stabilität im Kinder-, Jugend- und Erwachsenenalter schaffen. Was heißt eigentlich Zivilcourage und wie kann man sie entwickeln? Welchen Stellenwert hat die Familie in der Sozialpolitik? Wie viel Termine verkraftet ein Kind? Es waren viele Themen, denen sich der Familientag der Pfarreiengemeinschaft gestellt hat.

Während des Tages konnten wir zu den Workshops so manches Echo einfangen: So gute Referenten … Ich wollte schon immer mal auf den Kirchturm … Die Minis haben alles bis ins Detail erklärt. … Das Kuchenbuffet war gigantisch … Der Familiengottesdienst war der stimmige Schlusspunkt eines gelungenen Tages.


 

 

 

Familieneinkehrtag im Kloster Bonlanden

Am ersten Adventssonntag sind einige Familien aus unserer Pfarreingemeinschaft gemeinsam in die Vorbereitungszeit auf Weihnachten gestartet.

42 Teilnehmer machten sich am Vormittag auf dem Weg zum Kloster Bonlanden, um sich dort auf den Advent einzustimmen. Nach einem gemeinsamen Beginn mit Liedern, Gebet und Kennlernen trennten sich die Wege für Eltern und Kinder.

Die Kinder wurden von einer Franziskanerin aus der dortigen Gemeinschaft durch die Hostienbäckerei und den Krippenweg geführt und probten dann mit großem Eifer selber ein Krippenspiel ein. Mit dem Lied "Es ist für uns eine Zeit angekommen" als Leitfaden konnten von den Jüngsten mit vier Jahren bis zu den Größten aus der 6. Klasse sich alle einbringen: als Sänger, Wirt, Engel, Hirten, Weise aus dem Morgenland und natürlich Maria und Josef.

Währenddessen beschäftigten sich die Eltern mit dem Thema >Zeit<. Es gab dazu nach einem Anfangsimpuls zunächst einige Texte mit denen sich jeder persönlich oder zusammen mit seinem Ehepartner befassen konnte. In der Austauschrunde mit allen Ehepaaren kamen einige Fragen zur Sprache. Unter anderem ging es darum wie man in der Familie bewusst mit der Zeit umgehen kann ohne sich zuviel von äußeren Gegebenheiten bestimmen zu lassen. Hierbei wurde es als wertvoll empfunden, von den Erfahrungen der anderen zu hören, Gemeinsamkeiten zu entdecken und neue Anregungen zu bekommen.

Vor dem Mittagessen führten die Kinder ihr gesungenes Krippenspiel den Eltern vor und ernteten dafür verdienten Applaus. In recht fröhlicher Tischgemeinschaft fand jeder im Speisesaal etwas nach seinem Geschmack, vor allem die Nachspeisen waren sehr beliebt.  Anschließend gab es die Möglichkeit, das Klostergelände zu erforschen, mit dem Kaplan in der Halle Fußball zu spielen, im Klosterladen einzukaufen oder die Cafeteria zu besuchen. Auch hier nutzten viele die Gelegenheit mit anderen ins Gespräch zu kommen im Wissen, dass die Kinder währenddessen gut versorgt sind.

Zum Abschluss des Einkehrtages versammelten sich am Nachmittag alle in der Klosterkirche, um den ersten Adventsgottesdienst zu feiern. Wie in den Kirchen der Heimatpfarreien stand dieser unter den Thema, sein Herz für das Kommen Jesu zu bereiten. Es war schön im gemeinsamen Singen und Beten das Kommen Jesu in der Eucharistie zu erleben und Gottes Gegenwart in der Mitte der Gemeinschaft zu spüren. Mit dieser Erfahrung und vielen schönen Eindrücken des Tages beschenkt machten sich die Familien nicht nur auf den Nachhauseweg, sondern auch auf den Weg durch den Advent.

Ansprechpartnerin

Brigitte Hasl

Telefon: 07306 32834

Bettina Hauguth

Telefon: 07306 310698