Beichtgespräche / Seelsorgegespräche
Der Hl. Paulus sagt: „Wir sind also Gesandte an Christi statt und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“ 2 Kor 5,20
Durch die Hl. Beichte finden wir Versöhnung mit Gott und Heilung für unsere Seele.
Pfarhheim St. Michael, Vöhringen
Samstag 16 – 18 Uhr
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Beichtsstuhl St. Michael, Vöhringen
Sonntag 18.30 Uhr vor der Abendmesse in der Kirche
Beichtsstuhl St. Martin, Vöhringen
Donnerstag 18 Uhr vor der Abendmesse in der Kirche
Darüber hinaus können sie sich zur Vereinbarung eines persönlichen Beichtgesprächs gerne an uns wenden.
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Die Beichte ist eine Einladung an mich, mein Leben ehrlich anzuschauen und neu anzufangen: Wenn ich mein Leben ehrlich anschaue, entdecke ich so manche Fehler und Schwächen, Schuld und Unversöhntes: ein verletzendes Wort, das ich gesagt habe; eine Hilfe, die ich verweigert habe; eine Lüge, die ich ausgesprochen habe. Ich bin versucht, das wegzuschieben, zu verharmlosen oder zu beschönigen. Aber eigentlich werde ich es nicht los. In der Beichte stelle ich mich meiner Schuld. Ich schaue auf das, was mich belastet, was ich bereue und vertraue es Gott an – in dem Wissen, dass er mich annimmt trotz meiner Sünde und er die Vergebung schenkt.
Die Beichte ist eine besondere Gnade: einmal durch das persönliche und geheime Bekenntnis der Schuld vor dem Priester; zum anderen dadurch, dass der Priester nicht nur um Vergebung bittet, sondern in der Vollmacht Christi von der Sünde losspricht.
Zur persönlichen Vorbereitung auf den Empfang der Beichte sind folgende Schritte hilfreich (5 x B):
- Besinnen – ich suche zu erkennen, wo ich gesündigt habe in Gedanken, Worten und Werken
- Bereuen – in der Liebe zu Gott erwecke ich Reue über meine Sünden
- Bekennen – in der Beichte spreche ich meine Schuld aus
- Büßen – der Priester unterstützt durch die Buße den Weg der Umkehr
- Bessern – mit neuem Mut und in der Kraft des Segens Gottes suche ich einen Neuanfang
Jeder Gläubige ist dazu aufgerufen, zumindest einmal im Jahr seine Glaubens- und Lebenspraxis in dieser Weise zu überdenken und die Beichte zu empfangen. Besonders bietet sich dafür die Zeit vor Ostern an.
Es gilt das Beichtgeheimnis, d.h. ein Priester ist zur absoluten Verschwiegenheit verpflichtet. Er darf über das, was in der Beichte zur Sprache kommt, mit niemanden sprechen. Das Beichtgeheimnis ist sowohl von staatlicher als auch kirchlicher Seite geschützt.